Die Hohkönigsburg muss man nicht mehr vorstellen: Mit 530 000 Besuchern jährlich ist sie eine der meist besichtigten Sehenswürdigkeiten Frankreichs. Bei ihrer Erbauung im 12. Jahrhundert nahm die Burg eine strategische Position ein. Sie diente der Überwachung der Handelsstraßen: der Wein- und Kornstraße im Norden und der von Westen nach Osten verlaufenden Silber- und Salzstraße. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie von den Schweden durch Feuer zerstört und anschließend verlassen. 1899 begann Kaiser Wilhelm II. mit der vollständigen Restaurierung der Burg, um aus ihr ein Museum und - bei dieser Gelegenheit - auch ein Symbol der Heimkehr des Elsass' ins Deutsche Reich zu machen. Obwohl der Wiederaufbau der Burg erst in neuerer Zeit stattfand, folgte er getreu der mittelalterlichen Architektur. Eindrucksvoll gestaltet sich das Burginnere mit seinen raffiniert ausgearbeiteten Räumen mit Wandmalereien, Renaissance-Möbeln sowie riesigen gusseisernen Pfannen. Im Untergeschoss befindet sich eine mittelalterliche Waffensammlung mit Armbrusten, Schwertern aller Art und Rüstungen ...